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Di Grassi: Die Schweiz ist für uns ein gutes Pflaster

Audi-Pilot Lucas di Grassi macht sich weiter Hoffnungen auf den Titel. Foto: Viktor Strasse

Das Team Audi Sport Abt Schaeffler macht sich in der Formel weiter Hoffnungen auf den Titel – sowohl in der Fahrer- als auch Mannschaftswertung. Dafür braucht es aber einer guten Platzierung im anstehenden Rennen im schweizerischen Bern.

Dort startet am Samstag der 11. von insgesamt 13 Läufen Saisonläufen. Die beiden abschließenden Läufe finden Mitte Juli in New York statt. Die Chancen für das Team Audi Sport Abt Schaeffler stehen dabei nicht schlecht, sich noch den Titel in der Fahrer als auch der Teamwertung zu sichern.


Denn Audi-Pilot Lucas di Grassi liegt hinter Jean-Eric Vergne (DS Techeetah) in der Fahrwertung auf Rang zwei. In der Teamwertung rangiert der Brasilianer zusammen mit Daniel Abt ebenfalls auf dem zweiten Platz hinter den DS Techeetah. Das Rennen wird live ab 17.45 Uhr auf Eurosport übertragen.

Di Grassi siegte in Berlin

Zuletzt hatte di Grassi das Heimrennen in Berlin souverän für sich entschieden und liegt nur noch sechs Punkte hinter Titelverteidiger und Tabellenführer Jean-Éric Vergne. Nur diesen beiden Piloten ist es in der aktuellen Saison gelungen, mehr als ein Rennen zu gewinnen. In der Teamwertung liegt Audi Sport ABT Schaeffler ebenfalls in Schlagdistanz und kann sich mit einem weiteren starken Auftritt von di Grassi und Daniel Abt eine gute Ausgangsposition für den Showdown in New York erarbeiten.

„Berlin war für uns alle ein ganz besonderer Tag. Jetzt geht es darum, das Momentum des Erfolges mit nach Bern zu nehmen und dort nachzulegen“, sagt Lucas di Grassi, der mit zehn Siegen und 30 Podiumsplätzen erfolgreichster Fahrer der bisherigen Formel-E-Geschichte ist. „Dass wir in diesem Stadium der Saison mittendrin im Titelkampf sind, ist das Ergebnis harter Arbeit des ganzen Teams. Die Schweiz ist für uns ein gutes Pflaster, denn hier haben wir im Vorjahr gewonnen. Das ist wieder unser Ziel – und wenn es uns nicht gelingt, wollen wir zumindest so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“

Neuer Kurs in Bern

Daniel Abt im Audi e-tron FE05. Foto: Viktor Strasse

Nachdem die Formel E im Vorjahr noch in Zürich Station gemacht hatte, geht es nun in Bern an den Start. Der 2,750 Kilometer lange Kurs in unmittelbarer Nähe zur Altstadt und entlang der Aare ist eine Mischung aus schnellen Passagen und engen 90-Grad-Kurven. „Die Strecke ist zum ersten Mal im Kalender und deshalb für uns alle neu“, sagt Daniel Abt. „Wir haben uns zwar wie alle Teams intensiv im Simulator vorbereitet, aber am Samstag wird es darauf ankommen, sich so schnell wie möglich in Sachen Abstimmung auf den Kurs einzustellen.“

In acht von zehn Rennen hat Abt in dieser Saison gepunktet – Bestmarke im Feld. „Die Fans in der Schweiz waren schon letztes Jahr unglaublich und eine tolle Kulisse für die Formel E. Mein großes Ziel ist es, am Samstag wieder auf dem Podium zu stehen.“

Für Audi-Teamchef Allan McNish geht es nun darum, dass die Fahrer in Bern sich eine gute Ausgangsposition für die Finalläufe in New York bewahren. „Die Abstände in der Fahrer- und Teammeisterschaft sind sehr eng. Unsere ganze Mannschaft ist bereit und voll fokussiert, den Schwung aus Berlin mit zum nächsten Rennen zu nehmen.“ Der neue Kurs ist dabei eine echte Herausforderung.

Vergne selbstbewusst

DS-Pilot Jean-Eric Vergne beim Rennen in Berlin. Foto: Viktor Strasse

Aber auch bei den Piloten von DS Techeetah gibt man sich selbstbewusst. „Ich habe mich bestens vorbereitet und fühle mich in Höchstform. Unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu erzielen, damit wir unter besten Bedingungen in New York an den Start des letzten Rennens der Saison gehen können“, so Vergne.

Und sein Teamkollege André Lotterer sagt: „Der Verlauf des Berliner ePrix war enttäuschend für mich. Nun schaue ich nach vorne, um noch vor Saisonende meinen ersten Sieg in der Formel E einfahren zu können. Noch wichtiger als ein persönlicher Erfolg ist es, die Team- und Einzelwertung der Formel E Meisterschaft zu gewinnen. Wir werden in Bern alles geben, um uns eine gute Ausgangsposition für das Finale in New York zu verschaffen.“

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified.

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