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Audi-Motorsportchef Dieter Gass: Er hat das Sagen

Audi-Motorsportchef Dieter Gass. Foto: Viktor Strasse

Lucas di Grassi und Daniel Abt stehen beim Team Audi Sport Abt Schaeffler im Mittelpunkt des Interesses. Doch ohne das Team im Hintergrund wären sie aufgeschmissen. electrified stellt einige von Ihnen vor. Heute: Dieter Gass, Audi-Motorsportchef.

Die Fahrer stehen bei der Formel E im Mittelpunkt: Sie sind es, die die Rennwagen über die Rennstrecken dieser Welt jagen – und sie sind es, die sich bei einem Erfolg am Ende von den Fans auf dem Podium feiern lassen. Doch ohne eine eingespielte Mannschaft im Hintergrund wären die Piloten aufgeschmissen.


Beim Team Audi Sport Abt Schaeffler sorgen insgesamt 35 Mitarbeiter dafür, dass Lucas di Grassi und Daniel Abt die besten Bedingungen bekommen, um am Ende der Saison möglichst den Titel zu gewinnen.

Dieter Gass, Audi-Motorsportchef

Dieter Gass hat bei Audi das Sagen: Als Motorsportchef verantwortet er alle Werksmotorsportaktivitäten bei der VW-Tochter wie DTM und Formel E. An einem Rennwochenende ist er derjenige, der den Überblick über das gesamte Team behalten muss und eingreift, wenn etwas schiefläuft. Allerdings sei die Organisation an einem Rennwochenende so gestaltet, dass auch alles ohne ihn reibungslos über die Bühne gehen würde. „Wir haben die Experten und Spezialisten, die das Tagesgeschäft machen“, sagt Gass. Allerdings verfüge er aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit im Motorsport über „die ein oder andere Erfahrung, sodass ich dem Team noch wichtige Infos geben kann“.

Während er Blick von Audi-Teamchef Allan McNish vor allem auf das Team Audi Sport Abt Schaeffler gerichtet ist, muss Gass auch auf das Kundenteam von Envision Virgin Racing achten, die ihre Autos von Audi beziehen. „Während Allan vor allem darauf bedacht ist, dass das Werksteam gewinnt, achte ich auch darauf, dass es beim Kundenteam optimal läuft“, berichtet Gass.

Motorsport immer im Fokus

Der 56-Jährige ist auch derjenige, der den Vorständen von Audi Rede und Antwort stehen muss, warum manchmal vielleicht auch ein fünfter Platz eine gute Platzierung war. Beim Rennen in Berlin musste sich Gass nach dem Sieg von Lucas di Grassi indes verbal nicht verrenken. Es war ein Tag, wie man ihn sich als Motorsportchef wünscht. Entsprechend zuversichtlich schaut Gass auch auf den Rest der Saison: „Es ist für uns noch alles möglich“, sagte er in Berlin. Nun geht es an diesem Samstag in Bern weiter.

Und, wie schätzt er das zukünftige Engagement von Audi im Motorsport ein? Schließlich wurde beim Autobauer aus Ingolstadt ein Sparkurs verhängt. Gass zeigt sich da zuversichtlich. Natürlich stehe der Motorsport immer im Fokus, wenn gespart werden müsse. Doch in Zeiten wie diesen müsse man nach vorn schauen. Schließlich sollen auch in Zukunft weiter Autos verkauft werden – und dafür müsse man auf dem Markt präsent sein. „Der Motorsport ist immer ein wichtiges Element, das Image einer Marke zu kreieren. Vor allem bei einer sportlichen Marke wie Audi.“

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified.

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