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Formel E: Vergne nach Sieg in Bern Titelfavorit

Lucas di Grassi beim Rennen in Bern. Foto: Audi/Kunkel

Der Franzose Jean-Eric Vergne hat das Formel E-Rennen in Bern für sich entschieden. Damit zählt der Pilot von DS Techeetah zu den hohen Favoriten für die abschließenden Läufe in New York.

Überschattet wurde das Rennen im schweizerischen Bern von einer Massenkarambolage gleich nach dem Start, bei dem die Hälfte des Fahrerfeldes involviert war. In der Folge gab es eine Rennunterbrechung mit einem folgenden Neustart.


Der in der Meisterschaft führende Vergne lieferte sich dabei einen spannenden Zweikampf mit Jaguar-Pilot Mitch Evans, der den Franzosen im weiteren Rennverlauf mächtig unter Druck setzte. Trotz seiner vielen Attacken konnte der Brite Vergne nicht von der Spitze verdrängen. Hinter Evans fuhr der Schweizer Lokalmatador Sebastian Buemi auf Platz drei. Vergne darf sich nach diesem Sieg in Bern nunmehr Hoffnungen machen, als erster Fahrer in der Formel E seinen Titel zu verteidigen. “

„Alles in allem ein fantastisches Wochenende für das Team, Pole-Position, Sieg und Ausbau der Führung in beiden Meisterschaften. Es lief sehr gut und ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit, die wir geleistet haben“, sagte Vergne.

Lotterer mit Zeitstrafe

Jean-Eric Vergne beim Rennen in Bern. Foto: DS

André Lotterer, der zweite Pilot von DS Techeetah, fuhr zunächst auf den vierten Rang, doch er bekam nachträglich eine Zeitstrafe und wurde 14.  Beim Heimrennen in Berlin kam Lotterer wegen eines technischen Defekts nicht ins Ziel. „Es war eine Schande, am Ende eine so harte Strafe zu erhalten, nachdem ich mit meinen Ingenieuren so hart gekämpft habe, um das Ruder rumzureissen, Dennoch halten wir jetzt den Kopf unten und bereiten New York auf ein Comeback und den Abschluss der Saison vor“, so Lotterer

In der Fahrwertung führt Vergne derzeit das Feld mit 130 Zählern vor Lucas di Grassi (98/Audi Sport Abt Schaeffler) an. Der Brasilianer sicherte sich als Neunter immerhin noch zwei Punkte, sein Teamkollege Daniel Abt wurde in Bern Sechster. In der Fahrwertung liegt der Kemptener vor den abschließenden Läufen mit 7 5 auf Rang acht. In der Teamwertung liegt DS Techeetah vor den Finalrennen in New York mit 216 Zählern vor Audi Sport Abt Schaeffler (173) und Envision Virgin Racing (150) auf Titelkurs.

Frust bei Audi

„Es war für uns ein ziemlich frustrierendes Wochenende, vor allem in Hinblick auf den Titelkampf bei den Fahrern und bei den Teams“, sagte Teamchef Allan McNish nach dem elften Saisonrennen der Elektrorennserie. „Das Überholen war auf dieser Strecke extrem schwierig. Trotzdem hat Lucas von Startplatz 19 noch zwei Punkte geholt. Er ist damit weiter im Titelrennen. Daniel hat sich den sechsten Platz heute hart erkämpft. Wir haben in New York noch zwei Rennen. Jeder weiß, dass wir nie aufgeben.“

„Mir ist keine gute Runde gelungen, ich hatte null Grip“, sagte di Grassi. „Das Rennen lief wesentlich besser. Ich habe viele Autos überholt und angesichts meiner Startposition das Maximum herausgeholt.“

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified.

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