Advertorial-Mobility Formel E

Markus Michelberger, Renn-Ingenieur

Markus Michelberger ist Renn-Ingenieur von Lucas di Grassi. Foto: Viktor Strasse

Er ist der Mann, der für Lucas di Grassi das wohl wichtigste Mitglied im Team ist. Als Renn-Ingenieur trägt Markus Michelberger die Verantwortung für alle Belange rund um den Audi e-tron FE05.

Wer meint, dass der Job von Michelberger erst am Rennwochenende beginnt, irrt. Michelberger, der jetzt in der zweiten Saison in der Formel E mit dabei ist, sorgt bereits in der Zeit vor dem Rennen für das richtige Start-Setup des Rennwagens.


Dieses wird dann von Lucas di Grassi im Vorfeld des Rennens am Simulator getestet – und seinen Wünschen angepasst. „Ich sage dann den Mechanikern, was am Setup zu ändern ist“, berichtet Michelberger, den wir am Rande des Heimrennens in Berlin sprechen. Wenn es dann zur Rennstrecke geht, kontrolliert er zusammen mit dem seinem Piloten, Teamleiter und Techniker die Strecke beim so genannten „Track Walk“ – auch hier steht Teamwork im Vordergrund.

Ruhepol in der Hektik

„Hier schauen wir dann, wie es um die Beschaffenheit der Strecke ausschaut – und wie man darauf technisch reagiert“, berichte der 39-Jährige, der sich als Bindeglied zwischen Team und Fahrer versteht. Mit seiner gelassenen Art gilt Michelberger auch in der Hektik des Renngeschehens als Ruhepol.

Wenn es nach Training und Qualifying endlich mit dem Rennen losgeht, steht Michelberger vor den Monitoren in der Box. Dort schaut er sich die verschiedenen Parameter des Autos wie beispielsweise das Energiemanagement an – und informiert darüber über Funk Lucas di Grassi. Michelberger schätzt an di Grassi vor allem seine Einstellung, „er will immer gewinnen, ist ausgesprochen motiviert“.

Sieg in Berlin, Platz neun in Bern

Das will auch Michelberger, denn er weiß, dass viel von seinem Job hinter den Kulissen abhängt. Wenn alles optimal läuft, dann steht Lucas di Grassi ganz oben auf dem Podest – so wie in Berlin. Dann weiß auch Michelberger, dass er einen besonders guten Job gemacht hat. Doch Auf und Ab gibt es immer wieder. So wie in Bern. Da wurde di Grassi Neunter.

Nun gilt die Konzentration den Finalläufen Mitte Juli in New York. Dort wird auch Michelberger hochkonzentriert sein. Denn er und Lucas di Grassi verbindet ein gemeinsames Ziel: der Sieg.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified.

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