Hybrid

Vision RS: Skodas Blick in die Zukunft

Der Skoda Vison RS ist mit Plug-in-Hybrid unterwegs. Foto: Skoda

Auf dem Pariser Autosalon zeigt Skoda den Vision RS. Als Antrieb fungiert einen Plug-in-Hybrid mit einer elektrischen Reichweite von 70 Kilometern.

Mit dem Skoda Vision RS will die VW-Tochter einen Ausblick auf sein nächstes sportliches Kompaktklassefahrzeug geben, wie der Autobauer am Donnerstag mitteilte.

Im Vision RS wird dabei ein Plug-in-Hybrid-Antrieb zum Einsatz kommen, der einen 1,5-Liter-TSI mit 150 PS und einen Elektromotor mit 102 PS kombiniert. Die Systemleistung der Antriebseinheit beläuft sich dabei auf 245 PS. So motorisiert, beschleunigt der Vision RS in 7,1 Sekunden auf Tempo 100; für den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h werden 8,9 Sekunden benötigt.

Skoda Vision RS mit 13 kWh starker Batterie

Skoda gibt mit dem Vision RS einen Ausblick auf ein sportliches Kompaktklassemodell. Foto: Skoda

Die Lithium-Ionen-Batterien mit einer Leistung von 13 kWh erlauben eine rein elektrische Reichweite von 70 Kilometern. Ist die Batterie leer, lässt sie sich an eine Ladestation in 2,5 Stunden wieder aufladen. Die VW-Tochter setzt aber nicht nur beim Antrieb auf Nachhaltigkeit, sondern auch bei den für den Innenraum verwendeten Materialien. Bei den mit Alcantara bezogenen Sitzen kommen nach Herstellerangaben Carbontextilien aus recyceltem Polyestergarn zum Einsatz. Bei den Fußmatten aus Piñatex handelt es sich um einen Stoff mit einer Gewebestruktur aus Carbon. Die Fasern werden aus den Blättern des Ananasbaums gewonnen.

Damit das ab Anfang Oktober auf dem Autosalon in Paris vorgestellte Auto auch zu einem Blickfang wird, ist es mit einem glitzernden Effektlack mit Xyrallic-Kristallen lackiert, die den weißen Skoda Vision RS leicht bläulich schimmern lassen.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified.

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