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Frist läuft bald ab: THG-Prämie schnell beantragen

Das Angebot an Ladesäulen wuchs seit Januar um rund elf Prozent. Foto: Kia

Fahrerinnen und Fahrer eines Elektroautos müssen sich beeilen: Ende des Monats läuft die Antragsfrist für die THG-Prämie aus.

Wer für sein Elektroauto noch die THG-Prämie für 2026 kassieren will, sollte sich beeilen. Der Antrag muss spätestens bis zum 31. Oktober gestellt sein. Da die Abwicklung in der Regel über Vermittler erfolgt, können dort unter Umständen auch frühere Annahmeschlüsse gelten.


Die THG-Quote ermöglicht Haltern von Elektrofahrzeugen, die rechnerisch eingesparten Treibhausgasemissionen ihres Fahrzeugs zu vermarkten. Den Verkauf übernehmen spezialisierte Plattformen, aber auch Versicherer, Energieunternehmen und Automobilclubs. Aktuell sind laut der Versicherung HUK-Coburg bei guten Angeboten mehr als 300 Euro Prämie möglich.

Antrag wird vom UBA geprüft

Für den Antrag werden in der Regel der Fahrzeugschein sowie persönliche Daten und die Bankverbindung benötigt. Berechtigt ist ausschließlich der eingetragene Fahrzeughalter – unabhängig davon, ob das Auto gekauft oder geleast wurde oder als Firmenwagen genutzt wird. Auch Halter von elektrischen Motorrädern, Rollern und bestimmten Leichtfahrzeugen können grundsätzlich von der Regelung profitieren.

Nach Prüfung durch das Umweltbundesamt kann es mehrere Monate dauern, bis das Geld ausgezahlt wird. Einige Anbieter offerieren alternativ eine sofortige Auszahlung gegen entsprechende Konditionen. Sprich: Sie behalten einen Anteil der Prämie ein. (SP-X)

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