Mobilität

Gazelle Curb: Neues City-Bike mit Bosch-Antrieb

Das Gazelle Curb hat einen Antrieb von Bosch. SP-X/Hommen

Der niederländische Fahrradhersteller Gazelle bringt ein neues City-Bike auf den Markt: das Curbe ist mit dem neunen Bosch-Antrieb Hub Line unterwegs.

Mit dem Curb bringt der niederländische Fahrradhersteller Gazelle ein komplett neues City-E-Bike auf den Markt, das den erst kürzlich vorgestellten Bosch-Hinterradantrieb Hub Line nutzt.
Basis ist ein schlank gezeichneter Aluminiumrahmen, der wahlweise als Diamant- oder Wave-Version mit tiefem Durchstieg erhältlich ist. Neben einem klassischen Weiß bietet Gazelle auch auffälligere Lackierungen in Mint oder Rosa an. Anbauteile sowie Gabel und Steuerrohr sind in Schwarz gehalten. Sichtbare Schweißnähte verweisen auf eine kostenoptimierte Konstruktion.


Ausgestattet mit 28 Zoll-Rädern

Das Curb rollt auf 28-Zoll-Laufrädern mit voluminösen Reifen, verzichtet jedoch auf Federelemente. Ein gekröpfter Lenker mit integriertem Mini-Frontscheinwerfer sorgt für eine aufrechte Sitzposition. Allerdings will Gazelle sich mit dem Curb vom klassischen Hollandrad-Stil abheben und mit der leicht sportlichen Akzentuierung eine jüngere, urbane Zielgruppe ansprechen.

Beim Nutzwert setzt Gazelle auf praktische und zugleich minimalistische Lösungen. Breite Schutzbleche werden jeweils nur von einer Strebe getragen, serienmäßig sind hydraulische Scheibenbremsen, Rahmenschloss und Seitenständer an Bord. Optional sind Front- und Heckgepäckträger erhältlich.

Reduziertes Cockpit

Dazu passend ist das Cockpit sehr reduziert. Statt Display, Bedieneinheit oder Gangschalthebel bietet der Lenker lediglich eine Smartphone-Halterung. Gazelle geht davon aus, dass viele Nutzer ihr Mobiltelefon als Anzeige- und Bedieneinheit für den Bosch-Antrieb verwenden. Lediglich ein minimalistisches Bedienelement im Oberrohr erlaubt das Ein- und Ausschalten des Systems und informiert über den Ladezustand des Akkus. Die entnehmbare 360-Wh-Batterie sitzt im Unterrohr und kann alternativ über eine Ladebuchse zwischen den Sitzstreben geladen werden. Für längere Touren lässt sich zudem der optionale Bosch-Zusatzakku PowerMore 250 über diese Ladebuchse anschließen.

Beim Antrieb haben Käufer die Wahl zwischen einer Singlespeed-Version mit wartungsarmem Riemenantrieb oder einer Neungang-Kettenschaltung von Shimano (Cues). Während sich die Singlespeed-Ausführung vor allem für den Stadtverkehr empfiehlt, bietet die Schaltversion auf längeren Strecken und in hügeligem Gelände mehr Komfort. Beide Varianten sollen ab Oktober erhältlich sein und jeweils 2.400 Euro kosten. (SP-X)

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SP-X

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