Der Niu FQi 500 fährt mit einer neue Designsprache vor. Doch der E-Roller hat nicht nur optisch etwas zu bieten.
Mit dem FQi 500 bietet der chinesische Rollerhersteller Niu in Deutschland nun einen bis zu 95 km/h schnellen E-Roller mit gefälligem Design an. Optisch schlägt das Leichtkraftrad eine neue Richtung der Marke ein, denn statt auf große und glatte Flächen setzt das Design auf dynamische Charakterlinien, was dem Modell eine europäische Note verleiht.
Beim Antrieb setzt der Scooter auf einen Nabenmotor im Hinterrad, der 5 kW Nenn- sowie 6,4 kW Spitzenleistung bereitstellt. Strom kommt aus zwei jeweils16 Kilogramm schweren 2-kWh-Batterien, die zusammen eine Reichweite um 100 Kilometer erlauben. Beide Batterien stecken unter der Sitzbank. Über den Akkus liegt eine Kunststoffschale, die das Staufach bildet. Hier lassen sich ein kleiner Einkauf oder bis zu zwei Jethelme, jedoch kein Integralhelm unterbringen.
Smartphone-Kopplung mit Einschränkung
Als Informationszentrale dient ein monochromes Display. Eine Paarung mit einem Smartphone ist möglich, allerdings ist der Funktionsumfang eingeschränkt. Das Handy dient als digitaler Schlüssel, außerdem lassen sich auf der entsprechenden Niu-App Standort und Akkustatus anzeigen. Der Roller bietet USB-Ports, über die sich Handys laden lassen.
Dank Nabenmotor kann der FQi 500 rekuperieren. Außerdem bietet das Bremssystem mit hydraulischen Scheiben vorne und hinten eine CBS-Funktion, die das gleichzeitige Aktivieren von Vorder- und Hinterradbremse mit einem Bremshebel erlaubt. Rund 3.800 Euro ruft Niu für den neuen FQi 500 auf, den man als Inhaber der Führerscheinklasse A1 ab 16 Jahren oder als Pkw-Führerscheininhaber mit B196-Zusatz fahren darf. (SP-X)