Elektro

Elektrotransporter Streetscooter steigt in Käufergunst

Streetscooter gibt es nun auch bei Ford. Foto: Streetscooter
Die Streetscooter-Modelle Work werden nun auch von Ford-Händlern vertrieben. Foto: Streetscooter

Der Streetscooter wird bei den Kunden immer beliebter. Das zeigt die wachsende Zahl von Anträgen für die Kaufprämie für den Elektrotransporter.

Die Fahrzeuge des Aachener Start-ups landeten mit 6644 Anträgen hinter Renault (9017) auf Rang fünf. Auf Platz drei landete die Daimler-Tochter-Smart (9501) hinter VW (11.986) und BMW 13.910 Anträgen. Bei dem Münchner Autobauer ist dabei der BMW i3 mit 6125 Anträgen das am meisten nachgefragte Modell.

Nachdem die Fahrzeuge von Streetscooter bislang nur bei der Deutschen Post zum Einsatz kamen, können sie nun auch von Dritten gekauft werden. Ein Grund dafür, weshalb die Nachfrage nach den Streetscooter-Modellen angezogen hat.

Nordrhein-Westfalen führt Länderranking an

Insgesamt wurden im September 4936 Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt. Das ist der zweithöchste Wert seit Einführung des so genannten Umweltbonus. Für reine E-Autos gingen 4241 Anträge ein. Insgesamt wurden per September beim BAFA seit der Einführung der Prämie im Sommer 2016 80.274 Anträge gestellt worden. Davon entfielen 48.752 auf reine E-Autos, 30.552 auf Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge und 19 auf Brennstoffzellenfahrzeuge. Insgesamt stünde Geld für 300.000 bis 400.000 Autos zur Verfügung.

Die Nachfrage bleibt aber deutlich hinter den Erwartungen der Regierung zurück. Deshalb hat die Koalition beschlossen, ab 2019 bei der Nutzung eines Dienstwagens mit E-Antrieb den geldwerten Steuervorteil von 1 Prozent auf 0,5 Prozent zu senken. Das größte Interesse an der Umweltprämie besteht in Nordrhein-Westfalen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland wurden 14.700 Anträge gestellt, dahinter folgen Bayern (9763) und Baden-Württemberg (8295).

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified.

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