Bei Platzangebot und Infotainment überzeugt der geliftete Nissan Ariya. Verbrauch und Preis indes liegen deutlich über dem Durchschnitt.
Nissan schickt den elektrischen Ariya mit kleineren Änderungen ins Modelljahr 2026. Neu sind vor allem Ausstattungs- und Zubehörpakete sowie zusätzliche Infotainment-Funktionen. Die Preise starten bei 58.840 Euro.
Optisch bleibt es bei behutsamen Retuschen. Der Ariya trägt weiterhin einen geschlossenen Kühlergrill, flache LED-Scheinwerfer, 20-Zoll-Räder und ein durchgehendes Leuchtenband am Heck. Auch das Platzangebot bleibt eine Stärke. Fahrer und Beifahrer sitzen zudem auf elektrisch einstellbaren, beheiz- und kühlbaren Sitzen. Die elektrisch längs verschiebbare Mittelkonsole sorgt für zusätzliche Variabilität.
Infotainment mit Google Maps
Erstmals an Bord ist eine induktive Ladeschale für Smartphones. Das Infotainment nutzt nun integriertes Google Maps mit aktuellen Verkehrsinformationen. Zwei 12,3-Zoll-Bildschirme werden durch ein 10,8-Zoll-Head-up-Display ergänzt. Ein Bose-System mit zehn Lautsprechern gehört ebenfalls zur Ausstattung. Neu ist zudem eine 360-Grad-Kamera mit einer Ansicht, die den Bereich unter der Motorhaube auf dem Display sichtbar macht.
Unter sommerlichen Bedingungen mit laufender Klimaanlage legt der Elektromotor überraschend großen Energiehunger an den Tag. Der Bordcomputer weist einen Durchschnittsverbrauch von fast 25 Kilowattstunden pro 100 Kilometer aus. Für ein modernes Fahrzeug mit Frontantrieb in dieser Gewichts- und Größenklasse ist das hoch.
Bestellbar ist der überarbeitete Ariya bereits, die Auslieferungen starten im September. Die Frontantriebsversion mit 178 kW (242 PS) und 87-kWh-Batterie kommt bis zu 531 Kilometer weit, die mindestens 63.840 Euro teurer Allradausführung mit 225 kW (306 PS) muss nach 513 Kilometern an die Steckdose. Die Ladeleistungen am DC-Anschluss beträgt jeweils 130 kW. (SP-X)

