Das Gros der Fahrer eines Elektroautos laden am liebsten zu Hause, wenn sie denn über eine eigene Wallbox verfügen. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Stadt und Land.
Der eigene private Stellplatz bleibt der mit Abstand wichtigste Ladeort für E-Autos – vor allem auf dem Land. In Der Stadt spielt aber auch das öffentliche Laden eine wichtige Rolle, wie eine Umfrage der Marktforscher von Uscale ergeben hat.
Während 91 Prozent der Bewohner ländlicher Gegenden ihr E-Auto zuhause laden, liegt die Quote bei Großstädtern lediglich bei 75 Prozent. Dabei dürfte auch die geringere Verfügbarkeit privater Stellplatze eine Rolle spielen.
Landbevölkerung häufiger an Schnellladern
60 Prozent der Großstadtbewohner nutzen daher öffentliche Ladesäulen am Straßenrand, auf dem Land tun das nur 27 Prozent der E-Autofahrer. Auch am Arbeitsort oder auf Kundenparkplätzen laden Menschen mit ländlichem Wohnort relativ selten.
Anders sieht das Bild bei der Nutzung von Schnellladern an der Autobahn aus. Während unter den Stadtbewohnern nur 39 Prozent dort laden, sind es unter der Landbevölkerung 59 Prozent. Einer der Gründe könnte sein, dass in der City vor allem kleine Kurzstrecken-Stromer unterwegs sind, die eher selten für lange Touren genutzt werden. (SP-X)

