Mobilität

E-Autos mit gleicher Fahrleistung wie Verbrenner

Neben dem Preis sorgen auch Reichweitenangst und dünne Ladeinfrastruktur. Foto: Kia

Früher galten Elektroautos vor allem als Fahrzeuge, mit denen man auf der Kurzstrecke unterwegs war. Das hat sich mittlerweile geändert, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht.

Elektroautos sind keine Kurzstrecken-Fahrzeuge mehr. In der Nutzung kommen die reinen Stromer bereits auf ähnliche oder sogar höhere Fahrleistungen als konventionelle Fahrzeuge, wie sich aus der nun veröffentlichten Erhebung „Mobilität in Deutschland 2023“ des Bundesverkehrsministeriums ergibt.


Reine E-Autos werden demnach im Schnitt etwa 15.500 Kilometern pro Jahr bewegt, während der Durchschnitt aller Pkw in Privathaushalten bei rund 14.000 Kilometern liegt.

E-Autos häufig Zweitwagen

Als Erstwagen liegen E-Autos in der Fahrleistung leicht über dem jeweiligen Vergleichswert der übrigen Antriebe, bei Zweit- und Drittwagen ist der Abstand etwas geringer.

In privaten Haushalten sind rund fünf Prozent der vorhandenen Pkw reine Batterieautos. Etwa ebenso viele Fahrzeuge sind Hybride. Auffällig: Die elektrischen Pkw sind überdurchschnittlich oft Zweit- oder Drittwagen – nur ein Teil ersetzt bereits ein klassisches Erstauto. Beim Besitz zeigen sich zudem deutliche soziale Unterschiede: Von den Haushalten mit sehr hohem ökonomischem Status verfügt gut ein Fünftel über ein E-Auto, während es bei sehr niedrigem Status nur wenige Prozent sind. (SP-X)

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SP-X

SpotPress - abgekürzt SP-X - ist eine auf Nachrichten aus der Autoindustrie spezialisierte Agentur.

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