Auf der CES hat der Zulieferer Bosch eine neue Sicherheitsfunktion für E-Bike vorgestellt. Damit lassen sich gestohlene Antriebe und Akkus digital kennzeichnen, sodass zentrale Funktionen nicht mehr zur Verfügung stehen.
Auf der noch bis zum 9. Januar dauernden Technikmesse CES präsentiert die E-Bike-Sparte von Bosch einen neuen Baustein ihres digitalen Sicherheitskonzepts gegen Fahrraddiebstahl. Künftig können Nutzer Antriebe und Akkus des smarten Systems per App als gestohlen markieren.
Die entsprechende Information wird zentral im Bosch-Ökosystem hinterlegt und ist dort dauerhaft abrufbar: Updates füre den gestohlenen Akku beziehungsweise den Antrieb sind dann nicht mehr möglich.
Download ab Ende Januar möglich
Das neue Feature, das ab Ende Januar per Download im App-Store verfügbar sein soll, macht als gestohlen gemeldete Komponenten im digitalen E-Bike-Kosmos von Bosch eindeutig erkennbar. Versucht ein Dritter, die markierten Komponenten mit der Flow-App zu verbinden, erscheint zunächst ein Warnhinweis. Anschließend bleibt die Verbindung mit der App dauerhaft blockiert. Damit stehen zentrale Funktionen wie Over-the-Air-Updates nicht mehr zur Verfügung. Auch im Diagnose-Tool der Fachhändler werden entsprechende Warnmeldungen angezeigt.
Einen physischen Diebstahl kann die neue Funktion zwar nicht verhindern. Sie soll jedoch die Nutzung und vor allem den Weiterverkauf gestohlener E-Bikes und Komponenten deutlich unattraktiver machen. Damit macht es für Fahrraddiebe keinen Sinn, diese Komponenten zu stehlen, um sie dann zum Kauf anzubieten. (SP-X)

