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Opel GT X Experimental: Auf Spritztour mit Gesine Cukrowski

Die Schauspielerin Gesine Cukrowski gehört zu den bekannten deutschen TV-Gesichtern. electrified traf die Berlinerin in Rüsselsheim auf eine Spritztour im Opel GT X Experimental.

Die Sonne strahlt durch die große Fensterfront. Doch die riesige Werkshalle AK 40 wird dadurch auch nicht wärmer. Gesine Cukrowski nimmt es gelassen. In dem alten Industriegebäude, hier wurden bis 2004 der Opel Omega und der Vectra gebaut, sind wir mit der Berlinerin zu einer Spitztour im GT X Experimental verabredet.


Es ist nicht irgendein Opel mit dem Gesine Cukrowski fahren wird – es ist die Konzeptstudie, mit der die Rüsselsheimer zeigen wollen, wie künftige Modelle der Marke mit dem Blitz aussehen werden, erläutert Designer Friedhelm Engler. Mit dem Konzeptcar präsentiert Opel ein mutiges Design, das mit seiner Farbgebung grau, schwarz, gelb an die Tradition anknüpft. Die Türen des GT lassen sich wie beim Meriva gegenläufig öffnen. Natürlich verfügt das Fahrzeug über einen vollelektrischen Antrieb und kann bis Level 3 autonom fahren, erzählt Engler Gesine Cukrowski, während sie sich gemeinsam das Auto anschauen.

„Ich mag das nahbare, das bodenständige“

Welcome Gesine: Der Opel begrüßt Gesine Cukrowski beim Einsteigen. Foto: Markus Altmann

Die Namensgleichheit mit dem Opel Experimental GT – dem Vorläufer des legendären GT – kommt dabei nicht von ungefähr: Denn so wie damals soll auch dieses Auto Aufbruchstimmung signalisieren. Seht her, es geht voran bei Opel. Gesine Cukrowski verfolgt die Entwicklung von Opel bereits seit 14 Jahren. So lange besteht bereits die Zusammenarbeit mit den Rüsselsheimern. Privat fährt Cukrowski einen Insignia Sports Tourer. Sie mag das „nahbare, das bodenständige“ an Opel. „Das kommt mir am nächsten“, sagt Gesine Cukrowski.

Damit beschreibt sich die Berlinerin ziemlich gut. Denn von Starallüren ist bei ihr nichts zu merken. Für unsere Verabredung hat Cukrowski eine Pause von der Berlinale eingelegt, ein Pflichttermin, mit Premierenfeiern und Agenturempfängen. „Es sind Tage, in denen man viel zu tun hat.“ Dass sie dabei auch für die Fotografen auf dem roten Teppich laufen muss, macht sie nicht besonders gern, es sei aber „Teil der Arbeit“.

Für unseren Fotografen nimmt sie im GT X Experimental Platz. Beim Einsteigen wird sie mittels einer Kamera erkannt und mit „Welcome Gesine“ auf dem Digitaldisplay begrüßt. Das Bild der Kamera könne man sich auch ausdrucken lassen, erklärt ihr Engler. Gesine Cukrowski findet das cool. Sollte so etwas einmal den Weg in die Serie finden, könne man sich darauf freuen, sagt sie. Das elektrische Fahren ist Gesine Cukrowski nicht fremd. Sie ist bereits den Opel Ampera gefahren. Doch dass sie die Konzeptstudie selbst fahren darf, sei „schon abgefahren“.

„Ich wünsche mir Diversität“

Der Opel GT X Experimental verfügt über ein Glasdach. Foto: Markus Altmann

Und, sieht sie in der Elektromobilität die Zukunft? „Ich wünsche mir Diversität. Es soll sich die Technologie durchsetzen, die am nachhaltigsten, am umweltfreundlichsten ist“, sagt Gesine Cukrowski. „Jetzt für den Moment ist Elektromobilität goldrichtig“, fügt sie hinzu. Auf die Elektromobilität setzt auch Opel. Zwar wird ein Auto wie der GT X Experimental so nie gebaut, aber er gibt einen Ausblick darauf, was die Kunden von der Marke zu erwarten haben, betont Engler. Und vor allem ist die Zukunft der Marke elektrisch. So wird es bis zum Jahr 2024 von jedem Modell auch eine elektrische Variante geben.

Das freut auch Gesine Cukrowski, Nachhaltigkeit und die Umwelt sind ihr und ihrer Familie wichtig. Am Morgen ihres Abflugs sei sie von ihrer Tochter Lina dafür kritisiert worden, dass sie mit dem Flugzeug nach Frankfurt reise. „Klar, dass ist kein toller CO2-Fußabdruck, aber manchmal geht es zeitlich nicht anders“, sagt Cukrowski. Im Alltag versucht die Schauspielerin möglichst ökologisch zu leben. „Das fängt zu Hause an, wo wir bemüht sind, dass nicht alles in Frischhaltefolie eingepackt wird. Da gibt es bessere Alternativen“, sagt sie. Vor allem Plastikverpacktes Obst und Gemüse sei ihr ein Gräuel. Dass derzeit Schülerinnen und Schüler für das Klima auf die Straße gehen, freut sie. Auch ihre Tochter würde an den von der Schwedin Greta Thunberg angeregten Schülerprotesten teilnehmen. „Ich bin ein großer Greta Thunberg Fan“, sagt Cukrowski.

Sozial engagiert

Gesine Cukrowski fährt konzentriert die Studie des Opel GT X Experimental. Foto: Markus Altmann

Gesine Cukrowski bezeichnet sich selbst als „sehr politischer Mensch“. Sie trat kurz nach unserem Treffen am Schillertheater in Berlin an der Seite von Rufus Beck in dem Stück „Willkommen bei den Hartmanns“ auf. Es ist ein Stück, in dem die Geschichte eines einzelnen Flüchtlings erzählt wird. Damit passe das Stück ganz hervorragend in die Zeit, findet sie. Man lerne diesen einen Menschen mit seiner Flüchtlingsgeschichte kennen. „Uns gelingt es damit, dass die Menschen Empathie empfinden und das ein oder andere Vorurteil abbauen. Wenn so etwas mit Unterhaltung gelingt, dann hat man alles richtig gemacht – die perfekte Kombination für mich.“

Neben ihrem Beruf ist Gesine Cukrowski zudem sozial engagiert. In Hamburg arbeitet sie ehrenamtlich für die Stiftung Windel-Baby und ist für die Welthungerhilfe im Einsatz. In Karamoja in Uganda hat sie mit der Welthungerhilfe ein Projekt auf den Weg gebracht, bei dem Familien Ziegen bekommen. „Mit fünf Ziegen hat man eine kleine Herde. Jede Familie, die eine solche Herde hat, kann Dürrezeiten überstehen, ein Kind zur Schule schicken. Die proteinreiche Milch verbessert die Ernährung deutlich“, berichtet Cukrowski. Es sei ein Projekt, dass das Leben der Familien nachhaltig verändere. Es sei für sie ein „Herzensprojekt“, sagt Gesine Cukrowski. Sie fühlt sich dafür verantwortlich, „dass das, was wir angeschoben haben, keine Eintagsfliege“ bleibt.

Unser Tag mit Gesine Cukrowski neigt sich dem Ende entgegen. Die Sonne geht so langsam unter, während Cukrowski den Opel parkt und aussteigt. „Goodbye Gesine“.

Wenn Sie das Projekt von Gesine Cukrowski unterstützen wollen, können Sie das unter dem nachfolgend angegebenen Spendenkonto tun:

Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Stichwort: Hilfe für Karamoja
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified.

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