Elektro

Tenways AGO: Kompakt-Pedelec mit Bosch-Antrieb

Mit dem AGO Performance bietet Tenways sein erstes Pedelec mit Bosch-Antrieb an. Foto: Tenways

Der niederländische Pedelec-Hersteller Tenways baut sein Angebot aus. Das AGO Compact Performance setzt auf Technik von Bosch.

Nach dem CGO folgt bei Tenways nun das AGO Compact Performance. Typisch für diese Klasse rollt es auf 20-Zoll-Rädern mit voluminösen Reifen und kombiniert diese mit einem Tiefeinsteiger-Alurahmen aus markant kantigen Profilen. Weitgehend innenverlegte Züge und Leitungen sorgen für eine aufgeräumte Optik. Der niedrige Durchstieg sowie werkzeuglos höhenverstellbare Sattel- und Lenkereinheiten erleichtern das Handling und ermöglichen die Nutzung für Fahrer zwischen 1,60 und 1,90 Metern Körpergröße. Der Speedlifter-Vorbau erlaubt es zudem, den Lenker um 90 Grad zu drehen. Klapppedale reduzieren den Platzbedarf zusätzlich, was das Verstauen oder den Transport – etwa im Auto – erleichtert.


Für den Antrieb sorgt ein Bosch-Mittelmotor der Performance Line, kombiniert mit Riemenantrieb und der 5-Gang-Nabenschaltung Nexus von Shimano. Diese wartungsarme Kombination ist auf den Alltagsbetrieb ausgelegt und bietet mit ihrer überschaubaren Gangzahl in den meisten Situationen eine passende Übersetzung. Die Energie liefert ein 540-Wh-Akku am Sattelrohr. Als Anzeigeeinheit dient das kompakte Farbdisplay Purion 200.

Zur weiteren Ausstattung zählen ein MIK-Gepäckträger mit integriertem Rücklicht und einer Zuladung von bis zu 25 Kilogramm, hydraulische Scheibenbremsen von Shimano sowie Schutzbleche und Seitenständer. Ein Frontscheinwerfer und ein im Steuerrohr integriertes Tagfahrlicht erhöhen die Sichtbarkeit. Optional lässt sich das Kompakt-Pedelec um einen Frontträger erweitern. Die aufwendigere Antriebstechnik und insgesamt höherwertige Komponenten schlagen sich auch im Preis nieder: Für das AGO Compact Performance werden rund 3.000 Euro fällig. Zum Marktstart gibt es 200 Euro Rabatt. Zum Vergleich: Das einfachere CGO mit Bafang-Antrieb startet bei etwa 2.000 Euro. (SP-X)

Über den Autor

Wolfgang Plank

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz des Rallye-Copiloten.