Elektro

Zeekr 7GT: Elektro-Kombi lädt mit bis zu 480 kW

Der Zeekr 7GT bietet eine ultraschnelle Ladeleistung. Foto: Zeekr

Zeekr hat in Brüssel den 7GT präsentiert. Es ist ein Elektrokombi mit viel Leistung und hoher Ladeleistung.

Neben Volvo, Polestar oder Lotus gehört auch die Automarke Zeekr zum chinesischen Geely-Konzern. Zeekr baut sein Europa-Angebot nun um eine fünfte Baureihe aus. Auf der Motor Show in Brüssel (bis zum 18. Januar) feiert der Elektrokombi 7GT Premiere und markiert den nächsten Expansionsschritt des Newcomers.


Der wie viele chinesische Stromer ebenfalls aerodynamisch auffällig optimierte Fünftürer ist gut 4,80 Meter lang. Zur Wahl stehen zwei Antriebsvarianten. Die heckgetriebene Version (RWD) leistet 310 kW/422 PS und beschleunigt in 5,3 Sekunden auf Tempo 100. Die Allradversion mobilisiert 475 kW/646 PS und erledigt den Sprint rund zwei Sekunden schneller. Die Höchstgeschwindigkeit ist in beiden Fällen bei 210 km/h abgeregelt.

Zwei Akkugrößen zur Wahl

Für den heckgetriebenen 7GT stehen Akkus mit 75 oder 100 kWh zur Verfügung, die Reichweiten von 519 bzw. 655 Kilometern ermöglichen. Beim Allradmodell ist der 100-kWh-Speicher obligatorisch. Hier gibt Zeekr eine Reichweite von bis zu 558 Kilometern an. Dank 800-Volt-Architektur sollen an der DC-Schnellladesäule Ladeleistungen von bis zu 480 kW abrufbar sein. Der Sprung von 10 auf 80 Prozent soll in rund 15 Minuten erledigt sein. Wechselstrom lädt der Kombi mit bis zu 22 kW.

Im Innenraum orientiert sich Zeekr beim Design und bei der Materialanmutung sichtbar an den Konzernmarken Volvo und Polestar. Das Fahrerdisplay hinter dem Lenkrad ist vergleichsweise klein, dafür ist der zentrale Touchscreen mit 16 Zoll Diagonale umso dominanter. Ergänzt wird das digitale Cockpit durch ein Head-up-Display, das die Windschutzscheibe in einen bis zu 35 Zoll großen Augmented-Reality-Bildschirm verwandelt.

Einstieg bei rund 47.000 Euro

Mit einem Radstand von 2,90 Metern bietet der 7GT auch im Fond ordentliche Platzverhältnisse. Der klassisch erweiterbare Kofferraum fällt mit 456 Litern allerdings eher kompakt aus. Ergänzend steht ein Frunk zur Verfügung, der beim Hecktriebler 65 Liter und beim Allradmodell 32 Liter fasst.

Die in Brüssel kommunizierten Preise dürften leichten Abweichungen auch für Deutschland gelten dürften. Der Einstiegspreis liegt bei rund 46.000 Euro, für den größeren Akku werden 5.000 Euro Aufpreis fällig. Für die allradgetriebene, umfangreich ausgestattete Launch Edition werden 57.500 Euro aufgerufen. (SP-X)

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SP-X

SpotPress - abgekürzt SP-X - ist eine auf Nachrichten aus der Autoindustrie spezialisierte Agentur.

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