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Opel Vivaro-e wird mit zwei Batteriegrößen angeboten

Der Opel Vivaro-e fährt bis zu 300 Kilometer elektrisch. Foto: Opel

Der Rüsselsheimer Autobauer Opel elektrifiziert nun auch seine Nutzfahrzeuge. So kommt in 2020 der Transporter Vivaro-e auf den Markt.

Dann werden die Rüsselsheimer ihren Elektro-Transporter mit zwei Batteriegrößen anbieten, wie der Hersteller am Dienstag mitteilte. So wird es den Vivaro-e mit einer Batteriegröße von 50 kWh-Batterie mit einer Reichweite von bis zu 200 Kilometer oder einem 75 kWh-Akku mit einer Reichweite von 300 Kilometer Reichweite nach dem neuen Verbrauchszyklus WLTP geben.


„Besonders wichtig werden die Elektrofahrzeuge ‚auf der letzten Meile‘ in den Innenstädten, zum Beispiel zur Personenbeförderung oder im Gewerbe. Deshalb freue ich mich, dass der Vivaro schon im Laufe des nächsten Jahres als E Variante verfügbar sein wird“, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller. Ein Jahr später würden der Opel Combo Life, Combo Cargo und Zafira Life folgen. Lohscheller hat bereits merhfach angekündigt, dass es bis 2024 in jeder Baureihe mindestens eine elektrifizierte Version geben soll. Mit dem Opel Corsa-e bringt die PSA-Tochter im kommenden Jahr ihr aktuellstes E-Modell zu einem Preis von knapp unter 30.000 Euro auf den Markt.

EMP2-Plattform des Konzerns

Der Vivaro basiert auf der EMP2-Plattform des PSA-Konzerns. Diese Plattform ermöglicht den Einsatz von konventionellen genauso wie von elektrifizierten Antrieben. Opel verkauf den Vivaro bereits seit 2001 in Europa. In dieser Zeit wurden vom Vovaro A insgesamt 650.000 Fahrzeuge ausgeliefert.

Von dem Vivaro der zweiten Generation waren es seit Mitte 2014 bis Mitte dieses Jahres 310.000 Modelle, wie der Hersteller sagte. Die dritte Generation des Opel Vivaro steht seit einigen Wochen bei den Händlern. Die Kunden können beim Vivaro unter drei verschiedenen Längen wählen: 4,60 Meter, 4,95 Meter und 5,30 Meter. Der Vivaro kommt auf eine Nutzlast von 1400 Kilogramm Nutzlast. Das sind 200 Kilogramm mehr als beim Vorgänger. Der Opel Vivaro ist mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen bestellbar.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified.

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